Mittwoch, 31. März 2010

Zum Mitnehmen

Mein Mann hat es schon getan. Meine Schwägerin auch. Und im Internet lese ich täglich, dass auch andere es tun: anderer Leute Müll ins eigene Haus schleppen.

Nun, an diesem Puppenhaus kam ich auch nicht vorbei. Allerdings waren die Farben gewöhnungbedürftig. Ich habe mal mit weiß angefangen (Liebe Christine, du hast ja so recht!) und hoffe, bald mit limettengrün und schwarz weiterzumachen.

Tomaten an die Wand!

Früher wollte ich immer eine gelbe Küche haben. In meiner ersten eigenen Wohnung waren die Wände (fast) giftgrün und grün waren Teile des Geschirrs, einige Schüsseln usw.

Jetzt passt tomatenrot am besten zu den Küchenschranktüren (evtl. bald mehr Fotos; sie sind nicht wirklich schön, aber man kann sich mit ihnen anfreunden... solange sie mir nichts Böses tun, lasse ich sie auch dran).

Die runden Dinger links und rechts sind Verschlussklappen, die ich an Nägel gehangen habe.

Wer genau schaut, sieht orangene und rote Vorratsdosen. Ich muss gestehen, es sind auch welche von Tupperware dabei.
Ich denke, Marvin kann das wieder wett machen.

Neues, schönes aus Pappe

Einfach die Pappe rollen, rollen, rollen. Dann: nach Wunsch mit Stoff oder Papier bekleben oder anmalen.

Je nach Größe ergibt es einen kleinen Hocker und/oder eine Spielfläche.

Von Muji sind die kleinen Autos und der Arc de Triomphe (aus dem Paris-Set).

Blick auf den Balkon

Endlich haben wir Pflanzen gekauft. Inzwischen sogar einige mehr.

Aber es regnet!

Es soll noch ein wenig rot und rosa dazu, evtl. auch weiß.

Dank google habe ich auch ein passendes Gedicht gefunden.


Blaue Hortensie

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln
sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh,
hinter den Blütendolden,die ein Blau
nicht auf sich tragen,
nur von ferne spiegeln.

Sie spiegeln es verweint und ungenau,
als wollen sie es wiederum verlieren,
und wie in alten blauen Briefpapieren
ist Gelb in ihnen, Violett und Grau.

Verwaschnes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.

Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuern
in einer von den Dolden, und man sieht
ein rührend Blaues sich vor Grünem freuen.

- Rainer Maria Rilke





Donnerstag, 4. März 2010

London Transport

Wenn ich schon im Moment nicht nach London kann, dann soll bitte schön London zu mir kommen.

So kam es, dass wir im Muji-Store in Berlin nicht nur London in a Bag kauften, sondern auch gleich den London Transport Beutel.

Ich stehe mehr auf die farbige Welt; daher begeistern mich die Busse, Taxen und die tube mehr.

Und weil Ordnung das halbe Leben und IKEA Hacks so angesagt sind... - aber schaut doch selber.



Mama, setzen!

Es ist schön zu wissen, dass Kleinkinder erst den Imperativ lernen und dann nach und nach in die Feinheiten (sprich Höflichkeiten) der Sprache eintauchen.

Ich hatte lange hin und her überlegt, ob ich dem Kleinen ein Hocker oder Stuhl oder ... kaufe. Bisher haben wir nichts dergleichen - dafür aber ein Yoga-Kissen und zwei Selbstgemachte Sitzmöglichkeiten.

Es ist doch immer wieder süß anzuschauen, wenn sich die Kleinsten auf einen Hocker, Tritt o.ä. setzen. Der Popo sucht sich einfach einen Platz auf der richtigen Höhe.

Hier also das erste Exemplar. Eigentlich ganz einfach & schön, dass ich darauf gekommen bin. Sonst mache ich ja gerne Dinge die ich sehe, aber als unnötig teuer empfinde nach.

Viel Spaß beim Nachmachen!




Mehrere Zeitschriften oder Papier, das ihr nicht mehr braucht, zusammensuchen.


Alles in eine Papiertüte stecken, bis die Tüte voll ist.


Gut verkleben...


Dann mit Stoff oder schönem Papier beziehen (Stoff hält bestimmt länger). Et voilà!

Und jetzt: Setzen, Mama!

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